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Schiffstaufe des Nachbaus des römischen Handelsschiffs „Bissula“

Der originalgetreue Nachbau eines 16 Meter langen römischen Handelsschiffs wurde am Freitag, den 05.07.2019, von Ministerpräsidentin Malu Dreyer unter großem Interesse der Öffentlichkeit auf den Namen „Bissula“ getauft. Ein wichtiger Bestandteil des nun fertiggestellten Römerschiffs ist die Kooperation zwischen der Universität und der Hochschule Trier. Die Nikolaus Koch Stiftung unterstützt die Wissenschaftsallianz im Rahmen von vorgelagerten Projekten seit 2013 maßgeblich finanziell.

Die eigentliche 1:1-Rekonstruktion des römischen Handelsschiffes unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Schäfer begann im Frühjahr 2016 mit dem Fällen geeigneter Bäume. Nach einer einjährigen Trocknungszeit startete der Schiffsbau, für den Studierende der Universität und weitere Helfer unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden leisteten. Anleiter waren ein spezialisierter Bootsbaumeister und erfahrene Bauleiter. Den Studierenden eröffneten sich Bezüge zur handwerklichen Praxis und tiefere Einblicke in die Leistungen der antiken Handwerker. Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde das Schiff Anfang Juni von der Baustelle auf dem Campus der Universität zum Liegeplatz des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Trier transportiert.

Nun folgen seitens des Fachbereichs Technik der Hochschule Trier unter Leitung von Prof. Hofmann-von Kap-herr Mess- und Testfahrten der Bissula – zunächst auf der Mosel, später möglicherweise auch auf See. Weitere Informationen finden Sie unter LEBENDIGE GESCHICHTSFORSCHUNG IN TRIER .

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