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Trierer Zukunfts-Diplom für Kinder

Der Lokale Agenda e.V. Trier führte das Trier Zukunfts-Diplom für Kinder im Jahr 2004 ein. Seit 1999 engagiert sich der Verein für eine nachhaltige Entwicklung in der Region Trier gemeinsam mit der Stadtverwaltung Trier, gesellschaftlichen Gruppierungen, Vereinen, Bildungseinrichtungen, Privatpersonen sowie mit Akteurinnen und Akteuren aus der Wirtschaft.

Kinder, als Erwachsene und Entscheidungsträger von morgen, sind eine besonders wichtige Zielgruppe. Ziel dieser großen, außerschulischen Veranstaltungsreihe ist es daher, Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren für ihre Zukunft und die nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren und sie zu ermutigen, sich für diese im Rahmen ihrer Möglichkeiten stark zu machen. Die Auswahl der Veranstaltungen, die die Kinder besuchen, ist so getroffen, dass eine große Bandbreite an entwicklungspolitischen Themen in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales angeboten werden kann. Durch die Teilnahme an dem umfangreichen Veranstaltungsangebot sollen die Kinder spielerisch und kindgerecht mit den Nachhaltigkeitsaspekten vertraut gemacht werden.

Das bedeutet einen bewussten Umgang mit der Umwelt durch direktes Erfahren. Die Kinder werden nicht nur über etwas informiert, sie sehen, spüren oder schmecken im Rahmen der Veranstaltungen ihre Umwelt und lernen, dass sie diese selbst gestalten können. Nachhaltige Themen werden greifbar nähergebracht, wodurch die Bewusstseinsbildung gefördert wird. Dies eröffnet neue Sichtweisen und Erlebniswelten.

Dies ist nur möglich mit durchschnittlich rund 60 Veranstaltern pro Jahr. Eine enge Kooperation mit den Veranstaltern fördert nebenbei auch ein starkes Netzwerk an Akteuren im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Region. Die Veranstaltungsreihe findet jedes Jahr von Mai bis Oktober statt und bietet daher genug Gelegenheiten, an mindestens sechs Veranstaltungen teilnehmen zu können.

Seit 2004 haben 2.168 Kinder das Zukunfts-Diplom erhalten. Vor allem in Zukunft soll das Zukunfts-Diplom verstärkt in sozial schwachen Ortsteilen (beispielsweise an Jugendzentren) beworben werden, sodass jedes Kind an dem Programm teilnehmen und die Chance wahrnehmen kann, sein direktes Umfeld gestalten zu können.

 

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